Jenolan Caves

In den Bergen ist es ganz schön kühl geworden. Wir haben es trotz Kälte gewagt zu den Jenolan Caves zu fahren. Dort gibt es neun verschiedene Höhle, durch die ein Guide führt. Wir haben uns für die Lucas Höhle entschieden. Die Dame an der Kasse, meint, dass diese Höhle von allem etwas bietet und auch für Kinder – trotz der 900 Stufen – gut zu bewältigen ist.

Bevor es in die Höhle ging, haben wir noch ein bisschen die Umgebung erkundet. Ein kurzer Weg führt zu einem See, der durch die Mineralien eine tolle Farbe hat und selbst bei Regen noch wunderschön ist. Die Regentropfen glitzerten richtig an der Wasseroberfläche.

Zwergin war zudem auf der Suche nach einem Platypus, der dort leben soll, aber leider haben wir keinen gesehen. Kleine Wasserfälle machen den Pfade aber sehr idyllisch.

Als dann die Führung durch die Höhle anfing, war Zwergin ganz aufgeregt. Der Aufstieg zum Höhleneingang war schon eine kleine Herausforderung für die Kondition, denn wir mussten viele Stufen zurücklegen. In der Höhlen haben wir dann verschiedene Gesteinsformationen gesehen, die Namen wie Qualle, Einhorn, Rhinozeros, Freiheitsstatue etc. tragen. Manches haben wir erst erkannt, als der Guide es sagt, andere Formen sind eindeutiger.Vor allem der Bischof ist unverkennbar, oder?

Sehr monumental ist die größte Kammer der Höhle, genannt die Kathedrale. Die Beleuchtung unterstützt diesen Eindruck. In der Kathedrale wurde auch noch ein kurzes Musikstück abgespielt, was die Erhabenheit der Kammer nochmal unterstüzte. Wir waren ganz gefesselt und fasziniert davon. Auch Zwergin fand es wunderschön.

 

Außerdem konnte man durch riesige alte Leitern zumindest ansatzweise erahnen, wie die Menschen früher in diese Höhle geklettert sind. Der Guide erzählte noch einige Hintergründe zur Geschichte der Höhle und wir durften am eigenen Leib erleben, wie es früher gewesen sein muss, nur mit einer Kerze in der Höhle zu sein. Das war gerade für Zwergin beeindruckend. Klar, Erzählungen und Erklärungen sind das eine, plötzlich im Dunkeln in der Höhle zu stehen und zu merken, wie schnell man die Orientierung verliert, ist dann schon etwas anders.

Die 1,5 Stunden der Führung vergingen wie im Flug und auch die 900 Stufen waren weniger anstrengend als es anfangs geklungen hat. Vor einigen Jahren waren wir in einer anderen Jenolan Höhle, die deutlich enger und anstrengender war. Das wäre für Zwergin sicher etwas schwieriger gewesen.

Am späten Nachmittag sind wir dann wieder zurück nach Katoomba gefahren. Dabei haben wir dann plötzlich noch einen Schneesturm mitnehmen dürfen, dem gleich wieder Sonnenschein folgt. Man muss hier einfach auf alles vorbereitet sein 😉

Am Straßenrand haben wir dann auch noch Känguru entdeckt. Zwergin war ganz ungläubig – ein echtes Känguru, mitten da, in der Natur! Sie hat sich sogar bis auf wenige Zentimeter herausgetraut und als es dann noch loshopste war die Begeisterung nicht mehr zu stoppen. Sie konnte es wohl selbst kaum glauben, was ihr da gerade begegnet ist 😉

Morgen fahren verlassen wir die Blue Mountains und fahren weiter Richtung Norden.

Wir drei - wie wir leben, reisen, kochen etc.

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