Koalas, Koalas und Koalas

Achtung! Heute haben wir gaaanz viele Koalas für euch. Hier in der Natur einen Koala zu entdecken ist ziemlich schwierig. Während Kängurus gern mal am Straßenrand auftauchen, findet man Koalas selten. Damit wir trotzdem den einen oder anderen Koala sehen können, sind wir heute ins Lone Pine Koala Sanctuary gefahren.

Wir hatten zwar gelesen, dass es dort über 100 Koala geben soll, aber am Ende waren wir doch überrascht, so viele Koalas auf einmal zu sehen. Vor allem haben die Koalas nicht alle geschlafen, wie man sie meistens antrifft. Die meisten Koalas leben dort nicht hinter Zäunen, sondern haben eine Konstruktion aus Ästen, auf denen sie sitzen, schlafen und essen. Hinter dichtem Eukalyptus können sie sich auch ein wenig verstecken. Manche Koalas musste man schon ein bisschen suchen. Zwergin war total aufgeregt und hat sich über jeden einzelnen Koala gefreut.

Es gibt dort auch die Gelegenheit, selbst mal einen Koala zu halten und ein Foto mit ihm zu machen. Auch, wenn ich das eher nicht so gut finde, haben wir Zwergin den Wunsch erfüllt und sie durfte auch mal einen Koala halten. Das war wohl das Highlight unserer Reise, wenn nicht sogar des Jahres. Ganz aufgeregt hat sie gewartet, bis ihr Koala kam. Barnacle hieß er und es war wohl Liebe auf den ersten Blick – zumindest bei Zwergin. Anfangs war sie noch ganz schüchtern, aber dann hat sie ihn richtig gestreichelt. Was für ein Erlebnis für sie – ein echter Koala!

Im Park gibt es noch andere Tier, u.a. Kängurus, die in einem großen Gelände frei herumlaufen und gefüttert werden können. Klar, dass Zwergin das auch gemacht hat. Das fand sie schon im Zoo in Sydney toll. Ganz nah bei den Tieren sein, ist für sie immer ein ganz besonderes Erlebnis, das sie sehr genießt.

Ich war auch ganz mutig und bin mit in den Bereich der Kängurus. Die lagen überwiegend entspannt auf der Wiese, nur ab und zu lief mal eines herum. Zwergin hat sich zwischen den Kängurus richtig wohlgefühlt und hätte wohl am liebsten noch mehr Zeit dort verbracht. Sie hat den Tag richtig genossen, wollte sie doch unbedingt in Australien ganz nah bei den Tieren sein 🙂

Einen schlafenden Wombat und tasmanische Teufel konnten wir dann auch noch sehen und sogar einen Platypus haben wir beim Schwimmen beobachtet. Obwohl der Park nicht sehr groß ist, haben wir den ganzen Tag dort verbracht und fanden es wirklich schön. Vor allem die Koalas waren natürlich das Highlight. Wirklich toll, sie auch beim Fressen (wir waren zufällig bei der Fütterung dabei) zu beobachten war toll. Einige sind beim Wechsel des Baumes sogar gesprungen. Das sieht wirklich niedlich aus, wenn so ein dicklicher Koala plötzlich hopst und an einem Ast landet 😉

Der ganze Tag (und für Zwergin vor allem der Barnacle) wird sicher ein besonderer Moment unserer Reise bleiben.

Wir drei - wie wir leben, reisen, kochen etc.

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